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PhpStorm 3.0 – Increase Memory Heap Size

PhpStorm braucht eine ganze Menge Speicher. Unter MacOS kann beim Indexieren große Projekte schon mal der Speicher knapp werden. Einfach im Ordner Programme den Paketinhalt von PhpStorm anzeigen lassen,

unter Contents navigieren und die Info.plst öffnen.

Folgenden Eintrag ändern und freuen:

-Xms128m -Xmx1400m -XX:MaxPermSize=350m -XX:ReservedCodeCacheSize=64m -XX:+UseCompressedOops

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Die Transaktionskostentheorie im Internetzeitalter

Die unbekannte Variable

Wenn wir heutzutage ein Produkt kaufen oder eine entsprechende Dienstleistung in Anspruch nehmen möchten, so machen wir vor Allem eins: Recherchieren. Es wird im Internet gestöbert, verschiedenste Foren durchgelesen, nach bestimmten Keywords gesucht, eventuell baut man sich noch eine umfangreiche Excel-Tabelle zusammen, Einige machen sogar eine Nutzwertanalyse, bedienen sich eines entsprechenden Scoring-Modells oder fragen einfach bei Bekannten und Freunde nach. Ich hoffe dass sich hier Einige angesprochen fühlen, zumindest mir geht es immer so.

Oftmals rechtfertige ich die langwierige und gründliche Analyse mit der Antwort “Eine Investition muss sich lohnen und langfristig rechnen”. Wird ein Produkt erworben dass mindestens drei Jahre halten soll, so soll der Kauf nicht aus dem Bauchgefühl heraus entschieden werden. Lustig wird die Situation erst, wenn tagelang, wenn nicht sogar wochenlang Preise verglichen werden, selbst wenn die Differenzen gerade mal im zweistelligen Euro-Bereich liegen.

Jeder kennt den Spruch “Zeit ist Geld” und genau die Zeit ist es, die hier investiert wird. Genauer genommen befindet man sich aus ökonomischer Sicht in der Anbahnungsphase[1]. Damit ist die Sache aber nicht erledigt. Letztendlich wird noch geschaut, wo sich noch weitere Kosteneinsparungen ergeben können. Bei einer Investition in einer hochwertigen HiFi-Anlage könnte der Händler doch einen großzügigen Rabatt auf die zusätzlich ausgewählten Kabel gewähren und spätestens bei der Verhandlung der Lieferkonditionen sollten die Versandkosten entfallen.

Diese Praxis, die wir tagtäglich erleben lässt sich mit Hilfe der Transaktionskostentheorie erklären. Übrigens kann der folgender theoretische Teil gerne übersprungen werden, er hilft zwar für das weitere Verständnis, liest sich aber ein wenig trocken :) .

Die Theorie

Die Transaktionskostentheorie ist eine Theorie der neuen Institutionenökonomik, deren Ziel es ist, unterschiedliche Arrangements, in deren Rahmen Transaktionen durchgeführt werden, hinsichtlich ihrer Effizienz zu beurteilen. Um diesen Satz besser zu verstehen, folgt eine kleine Begriffsdefinition.

Als Transaktionen werden genau jene Tätigkeiten beschrieben, die den Handel zwischen zwei Akteuren beschreiben, also zum Beispiel kauft Person A bei Person B die Dienstleistung C ein. Der Handel wiederum lässt sich aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachten. Normalerweise würde man dazu neigen, mit dem Handel die Übertragung von Eigentumsrechten zu verstehen. Das ist im Alltag sicherlich oftmals richtig, die Theorie beschreibt es aber etwas detaillierter, genauer gesagt: Die Theorie der Verfügungsrechte.

Der Wert eines Gutes bestimmt sich aus ökonomischer Sicht nämlich nicht nur aus dessen Substanz (was ist es), sondern vor allem daraus, was man mit dem Gut anfangen kann (was darf ich damit machen). Ein Grundstück in bester Lage ist zum Beispiel deutlich weniger wert, wenn die Genehmigung zur Bebauung versagt wird. [2]

Sie unterscheidet zwischen vier Arten von Verfügungsrechte

  1. usus: Das Recht eine Sache zu benutzen.
  2. usus fructus: Das Recht, die Erträge, die mit der Benutzung der Sache einhergehen, zu behalten.
  3. abusus: Das Recht, die Sache in Form und Aussehen zu verändern.
  4. us abutendi: Das Recht, die Sache gesamt oder teilweise zu veräußern und den Veräußerungsgewinn einzubehalten.

Mit Hilfe dieser Definition lässt sich eine Transaktion viel detaillierter beschreiben.

Eine Transaktion ist die Übertragung von Verfügungsrechten an Güter und Dienstleistungen zwischen zwei Akteuren.

Somit bleibe ich nur noch die Erklärung der Transaktionskosten schuldig. Als Transaktionskosten werden genau die Kosten beschrieben die Entstehen bevor und nachdem eine Transaktion durchgeführt wird. Diese Phasen werden oftmals als Ex ante- und Ex post-Kosten beschrieben. Ich bevorzuge da aber das Transaktionsphasenmodell [3] dass es erlaubt die Kosten analog zur Phase zu betrachten.
Transaktionsphasenmodell

Das Modell weist starke Parallelen zur Verhandlungskommunikation auf dessen Grundlage und Ergebnisse meistens Verträge sind.

  1. Informationsphase: Manchmal auch als Anbahnungsphase beschrieben. Sie beschreibt zum Beispiel die Suche nach potentiellen Vertragspartner oder Verhandlungsattribute (Preis, Qualität, Menge usw.)
  2. Verhandlungsphase: Die tatsächliche Verhandlung.
  3. Vertragsgestaltungsphase: Bestimmung der Vertragskonditionen.
  4. Vertragsabschlussphase: Umsetzung und Kontrolle.

Es gibt noch eine zusätzliche erweiterte Definition die Transaktionskosten als Reibungsverluste in sozialen System zwischen zwei Schnittstellen beschreibt. Diese ist aber meiner Meinung nach für das Allgemeinverständnis unnötig und setzt drei Verhaltensannahmen vorraus die hier nur ganz knapp erörtert werden, für den weiteren Artikel aber nur eingeschränkt wichtig sind.

  • Beschränkte Rationalität: Es wird versucht rational zu handeln, in der Realität sind unsere Aktionen aber nur unvollkommen rational aufgrund unterschiedlichen kommunikativen Problemen. Dadurch ergeben sich zum Beispiel unterschiedliche Ansichten bzw. unvollständige spezifizierte Vertragsdetails.
  • Opportunismus: Es wird unterstellt dass sich alle Akteure gegenüber Ihren Vertragspartner strategisch verhalten. Dabei wird unter Ausnutzung von Informationsasymetrien der eigener Vorteil durch Anwendung von List, Tücke und Täuschung durchgesetzt.
  • Risikoneutralität: Dient zur Vereinfachung der Theorie. Eine kontrafaktische Annahme dass jeder Akteur jeder Alternative risikoneutral gegenüber steht.

Mit dieser Information lässt sich in Hinblick auf die Vertragsgestaltung folgendes sagen:

Transaktionen müssen so gestaltet werden, dass Unsicherheitsprobleme, die aus der beschränkten Rationalität resultieren, so weit wie möglich minimiert werden und zudem Schutzvorkehrungen vor dem möglicherweise opportunistischen Verhalten der Transaktionsparter getroffen werden.

So, eine ganze Menge Theorie und nun zur Praxis. :)

Musik

So ziemlich jeder hat heute die Musik immer und überall dabei. Doch wie kommt die Musik auf den Player? Nun, da gibt es viele Möglichkeiten. Ich kann mir eine CD aus dem Handel erwerben, zu Hause dann in ein entsprechendes Format konvertieren oder aber mich einfach bei Amazon.de bzw. I-Tunes einloggen und mir den gewünschten Track in wenigen Sekunden ziehen. Natürlich gibt es noch viele anderen Alternativen wie das Rippen von Radio-Streams usw.. Die möchte ich aber hier gar nicht weiter aufführen da es auch nicht der Fokus dieses Artikels ist. Was hat das denn nun mit der Transaktionskostentheorie zu tun?

Nun, wie vorhin bereits erwähnt, sind Transaktionskosten die Kosten, die vor und nach einer Transaktion geschehen. Wenn wir letztendlich nur Musik auf dem MP3-Player oder dem Smartphone laden und hören wollen, so ist doch der angenehmste Weg, es in Form eines digitalen Downloads zu erledigen und einfach mal so um die 99 Cent zu blechen. Und genau hier sehen viele Menschen ein Problem. Warum soll man circa einen EUro für einen Track zahlen, der weder den audiophilen Erwartungen entspricht und mit dem man aufgrund von DRM nicht machen kann was man möchte. Zugegebenermaßen ist das Thema DRM in Deutschland schon sehr oft durchgekaut worden und vieles hat sich gebessert, dennoch steht der Konsument oftmals vor der Wahl ob er DRM-behaftete Musik kauft oder aber in den Handel geht und sich eine CD erwirbt oder aber die schlechtere Alternative: Musik illegal erwerben.

Während ich früher mir öfter viele Alternativen angeschaute habe, bin ich heute der Meinung dass der eine Euro durchaus gerechtfertigt ist. Zumindest bekomme ich in kurzer Zeit das Produkt dass ich möchte, nämlich den Track. Ich weiß wie die Zahlungsabwicklung abläuft und vertraue dabei dem Händler und spare mir nebenbei noch die Wartezeit für die CD, hätte ich sie mir bestellt.

Das was ich gemacht habe ist ganz ohne Kenntnis der Transaktionskostentheorie mir meine Bedürfnisse klar zu machen. Ich will eigentlich nur Musik hören in einer akzetablen Qualität, und das jederzeit auf jedem Gerät. Daraufhin habe ich mir eine Online-Stores angeschaut und mich für Einen entschieden der seitdem mein Hauptlieferant für Musik ist.

Somit habe ich meine Transaktionskosten hinsichtlich der Informations-, Verhandlungs-, Abwicklungs- und Umsetzungsphase insgesamt gesenkt. Diese Reduzierung kommt mir besonders im Alltag zugute wenn ich immer wieder beim gleichen Händler kaufe. Würde ich nun für jeden neuen Track wieder von vorne anfangen, so kostet das mich im Endeffekt nicht nur mehr Zeit sondern ist auch mit einer Reihe anderen Faktoren und Fragen verbunden.

  • Ist der Händler vertrauenswürdig?
  • Muss ich die Versandkosten übernehmen?
  • Ab welchen Warenwert lohnt sich die Bestellung?
  • Kann ich den Track alleine kaufen oder muss gleich das Album herhalten?
  • Und noch weitere Fragen.

Ich möchte hier nicht zwingend Werbung für Online-Musikportale machen, sondern nur darauf hinweisen wie sehr uns die Transaktionskostentheorie eigentlich im Alltag begegnet. Vielleicht hilft es auch dem ein oder Anderen, zukünftig Entscheidungen rationaler zu treffen. Ich finde es einfach nur wichtig, dass verstanden wird, das Transaktionen ein elementarer Bestandteil wirtschaftlichen Handels und damit unseres Alltags sind und es hilft, sich diese Gedanken ab und an bewußt zu machen.

Literatur

[1] Auswirkungen von Internettechnologie auf Wertschöpfungsstrukturen

[2] Theorie der Verfügungsrechte

[3] Erweitertes Transaktionsphasenmodell

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Wissenschaftliches Arbeiten mit der FOM-Vorlage auf dem Mac

Latex auf dem Mac zu installieren ist nicht so schwer

Latex auf dem Mac zu installieren ist nicht so schwer.

Download

Zuerst auf die Seite MacTex navigieren und dann die aktuelle Distribution herunterladen. Normalerweise trägt sie die Bezeichnung MacTex.mpkg.zip. Der Download ist ziemlich groß und beträgt circa 1.8GB (Stand 30. July 2011). Jetzt kannst du die Zeit nutzen und zum Beispiel dir folgendes Buch anschauen: Latex Handbuch.

Installation

Das MacText-Paket muss nach der Installation einfach nur entpackt werden. Die Installation dauert ein paar Minuten. http://img.skitch.com/20111210-tqsjskab7wenw7r3te4r2uic9a.jpg

https://img.skitch.com/20111210-rrwwdc3rtps45qajit7awcfy85.jpg

Fom-Paket

Das entsprechende FOM-Latex-Paket kann unter folgender URL runtergealden werden: . Wichtig für den Download ist die gesamte Datei.

Das beigefügte PDF enthält zwar eine ausführliche Dokumentation für die Installation unter Linux und Windows Plattformen, Unix, insbesondere aber die Eigenheiten von MAC-OS bzw. MacTex werden nicht berücksichtigt. Als Erstes ist der Latex-Pfad unter MAC-Os zu identifizieren. Es gibt übrigens keine Variable $TEXROOT, zumindest wird sie nicht per Default gesetzt. Braucht man aber auch nicht. Das Standardverzeichnis ist bei TexMac immer /usr/local/texlive. Jedes Extra-Paket wird unter /usr/local/texlive/texmf-local installiert.

[bash]
/usr/local/texlive/texmf-local
[/bash]

Pfade erstellen

Die Pfade müssen erst mal erstellt werden. Zu beachten ist dass sich MacTex unter root einrichtet. Also hier jeweils mit sudo arbeiten.

[bash]
cd /usr/local/texlive/texmf-local
sudo mkdir tex/latex/fomsdt
sudo mkdir -p makeindex/fomsdt
[/bash]

Kopieren und entpacken

Nachdem zuvor die Zielverzeichnisse, wie in Abschnitt 3.1 be- schrieben, erstellt wurden, werden die zum Paket gehören- den Dateien fomsdt.ins und fomsdt.dtx von ihrer Quelle, beispielsweise das Verzeichnis, in welchem die Dateien nach ihrem Download gespeichert wurden, in das Verzeichnis /usr/local/texlive/tex/latex/fomsdt kopiert.

[bash]
# ins download-verzeichnis wechseln
sudo cp fomsdt.dtx fomsdt.ins /usr/local/texlive/texmf-local/tex/latex/fomsdt/
[/bash]

Jetzt wird im Verzeichnis /usr/local/texlive/texmf-local/tex/latex/fomsdt eine Shell beziehungsweise Konsole geöffnet und darin der Befehl zum Entpacken des Pakets wie folgt eingegeben und ausge- führt:

[bash]
#sudo pdflatex fomsdt.ins
[/bash]

Jetzt nur noch die Datei fomidx.ist verschieben
[bash]
sudo mv fomidx.ist /usr/local/texlive/texmf-local/makeindex/fomsdt/
[/bash]

Aktualisierung der Umgebungen

[bash]$ sudo texhash[/bash]

Fom-Update Pakete zur Einhaltung der Richtlinien